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schwarze Kotze

Von Miraflor aus geht es zurueck in die Stadt Esteli. Wir freuen uns auf ein Hotel, das nicht am Arsch der Welt liegt. Doch leider bringt uns der Taxifahrer wieder hinaus aus der Stadt und wir landen in einem netten, aber halt ausserhalb liegenden Hotel. Abends gehts dann zum Essen in die Stadt: das Cafe gefaellt uns so gut, dass wir am naechsten Tag nochmal kommen wollen - und genau das war wohl der Fehler. Also sind wir am naechsten Tag zum Mittagessen im CafeLuz. Konsequenz: Pia hat eine Lebensmittelvergiftung. Und da helfen die Kohletabletten auch nicht mehr - das einzige was sie verursachen, ist, dass die Kotze eine aeusserst interessante Farbe hat. Koennen wir morgen weiter oder muessen wir noch laenger hier rumhaengen? Zum Glueck haben sie im Hotel eine pinke dickfluessige und uebel riechende Medizin, die uebrigens genauso schmeckt wie sie riecht (Papa hat immer gesagt: ¨Medizin, die schmeckt, hilft nicht¨) und am naechsten Tag koennen wir weiter nach Ometepe reisen.

21.8.13 01:02, kommentieren

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aus der Welt

Hat sich eigentlich schonmal jemand gefragt wo die alten amerikanischen Schulbusse geblieben sind? Wir haben sie hier gefunden. Alle Busse an den Busbahnhoefen sind welche und deswegen steigen wir auch heute wieder in einen ein und machen uns auf den Weg nach Esteli und von da aus in das Naturschutzgebiet Miraflor. Die Busfahrt grenzt an eine Abenteuerreise, der alte Bus muss auf ungepflasterten Wegen Huegel und Berge erklimmen. Fuer 27km brauchen wir fast zwei Stunden.

An der im Internet angegebenen Haltestelle werden wir rausgeschmissen. Der Bus faehrt weg und wir stehen alleine auf einer Gabelung mit 3 Richtungen, mitten im Wald. Der wegweisende Stein ist umgekippt, der Pfeil zeigt mitten in den Wald. Wir maschieren erstmal in die falsche Richtung los und zum Glueck kommen Motorradfahrer vorbei, die uns den Weg weisen. Nachdem wir uns und unser Gepaeck einen Berg hochgeschleppt haben, sind wir am Ziel angekommen.

Auf uns wartet eine Finca inmitten von wunderschoenen Blumen, eine frische Limonade und ein Stueck Kuchen. Unsere Bambushuette ist schoen, aber hat einen Nachteil: Insekten haben freien Zutritt.

Am naechsten Tag passiert eine Premiere: Pia steigt aufs Pferd! Zusammen mit einem Cowboy reiten wir gemuetlich durch die bergige Landschaft und entdecken die Umgebung. Es ist wie in einer anderen Zeit: Die Leute leben in Holzhuetten, pumpen selber Wasser, die Felder bestellen sie mit der Hilfe von Ochsen (an Maschinen ist hier nicht zu denken), jeder hat einen Hund und ein Pferd als Fortbewegungsmittel.

1 Kommentar 18.8.13 19:45, kommentieren