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Stadtleben

An unserem letzten Abend in León ist die Stadt im Ausnahmezustand. Heute ist ein Feiertag, der die heilige Maria ehrt und die Verschonung der Stadt vor einem Vulkanausbruch vor langer Zeit feiert. Zusammen mit zwei Hostelbekanntschaften aus der Schweiz laufen wir vorbei an Bars, die aufeinmal zu Discos geworden sind und einer 500 Meter langen Menschenschlange, die darauf wartet die Figur der heiligen Maria zu beruehren.

In der Bar erzaehlen die beiden Maedels von ihren Erlebnissen in Californien und Honduras. Aufeinmal sammelt sich neben uns eine Gruppe von Jungs an, die unbedingt Alkohol von uns haben will. Als sie anfangen uns anzufassen, geht es uns zu weit und wir gehen weg. Es ist normal, dass uns (die Weissen) alle anschauen, wenn wir unterwegs sind. Gehupe und dumme Sprueche sind dabei auch nicht selten.

18.8.13 19:21, kommentieren

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Tagesplan fuer Mittwoch: Vulkan Telica auf eigene Faust entdecken

Wir haben keine Lust mehr auf irgendwelche Guides, die langweilige Sachen erzaehlen, also fahren wir zum Bus Terminal. Der Taxifahrer bringt uns direkt zum richtigen Bus, der Geldeinsammler im Bus will uns Bescheid sagen, wenn wir aussteigen muessen - alles laeuft wie am Schnuerchen. Nach circa 20 Minuten sollen wir aussteigen. Wir sind in einem kleinen Dorf namens Telica, aber ein Vulkan ist nicht zu sehen.

Stattdessen werden wir angeglotzt als waeren wir Aliens. Darauf haben wir keine Lust und deshalb fahren wir einfach wieder zurueck nach León. Super Tour - echt. Hilflos stehen wir am Bus Terminal rum und wissen nichts mit uns anzufangen, als ein witzig aussehender Typ auf uns zu kommt und auf verschiedensten Sprachen versucht mit uns zu kommunizieren. Wir einigen uns auf Englisch und sagen ihm wo wir hin wollen. Er fuehrt uns zu einem Bus, bequatscht etwas mit dem Busfahrer und schiebt uns schliesslich rein. Das nehmen wir einfach mal so hin.

Nach 40 Minuten sollen wir wieder aussteigen und siehe da: ein Vulkan! Quasi direkt vom Bus werden wir von drei Maedchen "abgeholt" - sie reden irgendwas von Guide - wir wollen keinen Guide! Aber sie lassen sich nicht abwimmeln und letzten Endes war es ziemlich gut, denn wir gelangen an eine Stelle, wo brodelnd heisses Wasser aus dem Boden schiesst. Wir sollen aufpassen, wo wir hintreten, da der Boden ziemlich weich ist und wir leicht einsacken koennen. Wir machen ein paar Fotos vom Vulkan und dem Wasser und schauen uns die Natur an, dann geht es auch wieder zurueck zur Hauptstrasse und in einem derartig ueberfuellten Bus nach León.

 

15.8.13 20:00, kommentieren